Ein Hund macht ein Zuhause lebendig und gemütlich, kann aber auch einen erkennbaren Geruch hinterlassen. Besonders ein nasses Fell, ein viel genutztes Hundebett und Polstermöbel können mit der Zeit nach Hund riechen. Nur ein Fenster zu öffnen oder einen starken Lufterfrischer zu verwenden, bringt dann meist nur vorübergehende Ergebnisse. Möchtest du Hundegeruch effektiv entfernen? Dann beginne bei der Ursache. Entferne Haare und Schmutz, reinige Materialien, in die der Geruch eingedrungen ist, und sorge dafür, dass Feuchtigkeit gut abziehen kann. Danach kannst du die frische Basis mit einer Lösung unterstützen, die zum Raum passt. In diesem Leitfaden findest du zehn praktische Tipps für den Hund, das Hundebett, Möbel, Böden und die Raumluft. Du musst sie nicht alle jeden Tag ausführen. Eine feste, praktikable Routine verhindert, dass sich Hundegeruch wieder aufbaut. Hundegeruch aus dem Haus entfernen: So gehst du der Ursache auf den Grund Der typische Hundegeruch entsteht meist nicht durch eine einzige Ursache. Haare, Hautschuppen, Hautfett, Speichel, Feuchtigkeit und Schmutz von draußen landen an Orten, an denen dein Hund läuft, spielt und schläft. Weiche Materialien nehmen diese Geruchsstoffe leicht auf. Dadurch kann ein Raum noch nach Hund riechen, obwohl der Boden gerade gereinigt wurde. Riecht dein Hund plötzlich deutlich anders oder viel stärker als normal? Überprüfe dann Haut, Fell, Ohren und Maul. Ein veränderter Körpergeruch kann eine körperliche Ursache haben. Frage im Zweifelsfall einen Tierarzt um Rat; ein Geruchsprodukt ist nicht dazu gedacht, ein Gesundheitsproblem zu verbergen. 1. Finde zuerst heraus, woher der Hundegeruch kommt Gehe ruhig durch den Raum und bestimme, wo der Geruch am stärksten ist. Überprüfe nicht nur den Hund selbst, sondern auch das Körbchen, Decken, Lieblingsliegeplätze, Sofa, Teppiche, Vorhänge, Spielzeug und Halsband. Vergiss die Fußmatte und das Handtuch nicht, mit dem du nasse Pfoten abtrocknest. Indem du zuerst die Geruchsquelle findest, verhinderst du, dass du den ganzen Raum behandelst, während beispielsweise nur die Innenfüllung des Körbchens oder ein Sofakissen den Geruch weiterhin abgibt. Arbeite vorzugsweise in dieser Reihenfolge: Überprüfe den Hund und verwendete Accessoires; betrachte Körbchen, Decken und andere Liegeplätze; überprüfe Sofas, Teppiche und Vorhänge; inspiziere Böden, Fußleisten und schwer zugängliche Ecken. 2. Trockne einen nassen Hund sofort gut ab Der Geruch eines nassen Hundes fällt besonders auf, da Feuchtigkeit Geruchsstoffe aus dem Fell leichter freisetzen lässt. Zudem kann ein feuchtes Fell Geruch auf Körbchen, Sofa, Boden und andere Materialien übertragen. Richte daher am Eingang einen festen Trockenplatz mit einer saugfähigen Matte und sauberen Handtüchern ein. Trockne nach einem Spaziergang nicht nur den Rücken, sondern auch Bauch, Pfoten und Stellen mit dichterem Fell. Hänge nasse Handtücher, Mäntel und Geschirre danach auf. Lasse sie nicht auf einem Haufen liegen, denn feuchte Textilien können selbst zu einer muffigen Geruchsquelle werden. Kommt dein Hund oft nass nach Hause? Lies dann auch, wie du verhinderst, dass ein nasser Hundegeruch nach einem regnerischen Spaziergang im Haus verbleibt. 3. Wasche das Hundebett, Decken und Bezüge regelmäßig Das Hundebett ist oft der größte Geruchsträger im Haus. Dein Hund liegt täglich darin, wodurch sich Haare, Hautschuppen, Hautfett, Feuchtigkeit und Speichel im Stoff und der Füllung sammeln. Nur die sichtbaren Haare zu entfernen ist daher nicht immer ausreichend. Wasche lose Decken und abnehmbare Bezüge gemäß dem Pflegeetikett. Überprüfe auch, ob die Innenfüllung gewaschen werden kann oder nach einer gewissen Zeit ersetzt werden muss. Lasse alles vollständig trocknen, bevor du das Körbchen erneut verwendest. Legst du einen feuchten Bezug zurück, kann der muffige Geruch schnell wiederkommen. Ein praktischer Rhythmus ist es, lose Decken wöchentlich zu überprüfen und den Körbchenbezug alle ein bis zwei Wochen zu waschen. Wie oft dies notwendig ist, hängt von der Jahreszeit, dem Fell und der Zeit ab, die dein Hund im Körbchen verbringt. 4. Entferne Haare und Staub an den vergessenen Stellen Staubsaugen entfernt mehr als sichtbare Hundehaare. Du nimmst auch Hautschuppen, Staub und kleine Schmutzpartikel mit, in denen sich Gerüche festsetzen können. Verwende für Sofas und Stühle eine geeignete Möbelbürste und achte besonders auf Nähte und Ritzen. Berücksichtige beim Staubsaugen auch diese Stellen: unter und hinter dem Sofa; entlang von Fußleisten und Heizkörpern; unter dem Hundebett; zwischen losen Sofakissen; rund um den Esstisch und Futterplatz; im Auto und in der Transportbox. Ein Staubsauger mit einem guten Filter hilft zu verhindern, dass feine Partikel direkt wieder in den Raum geblasen werden. Leere den Behälter oder den Staubbeutel rechtzeitig und überprüfe den Filter gemäß den Anweisungen des Herstellers. 5. Reinige Sofas, Teppiche und Vorhänge Weiche Materialien halten Hundegeruch länger fest als ein glatter Boden. Ein Sofa kann daher noch Geruch abgeben, nachdem alle Haare entfernt wurden. Sauge das Material zuerst gründlich ab und überprüfe dann das Pflegeetikett, bevor du Wasser oder ein Reinigungsmittel verwendest. Wasche abnehmbare Bezüge gemäß den Vorschriften. Bei nicht abnehmbaren Bezügen verwende nur ein Produkt, das für das Material geeignet ist, und teste es zuerst an einer unauffälligen Stelle. Lasse Möbel und Teppiche nach einer feuchten Reinigung vollständig trocknen. Bei hartnäckigem Geruch tief in der Füllung kann eine professionelle Tiefenreinigung erforderlich sein. Ein waschbares Plaid auf dem Lieblingsliegeplatz deines Hundes erleichtert die Pflege. So gelangt ein Großteil der Haare, Hautfette und Feuchtigkeit nicht direkt ins Sofa. 6. Reinige auch Spielzeug, Halsbänder und Futterplätze Halsbänder, Geschirre und Spielzeuge werden leicht vergessen, obwohl sie viel Kontakt mit Fell, Speichel und Feuchtigkeit haben. Rieche daher nicht nur am Körbchen, sondern überprüfe auch diese kleineren Geruchsquellen. Reinige Futter- und Trinknäpfe regelmäßig mit warmem Wasser und einem milden Spülmittel. Wasche Stoffspielzeuge gemäß dem Etikett und reinige Gummi- oder Kunststoffspielzeuge auf eine für das Material geeignete Weise. Lasse alles gut trocknen, bevor du es zurückgibst. Überprüfe gleichzeitig den Boden und die Matte unter den Futternäpfen. Verschüttetes Wasser und Essensreste können unbemerkt einen unangenehmen Geruch verursachen, besonders wenn sie unter einer Matte oder an einer Fußleiste landen. 7. Täglich lüften, auch bei kaltem Wetter Lüften führt Feuchtigkeit und schwebende Geruchspartikel ab. Öffne, wenn möglich, Fenster oder Türen an verschiedenen Seiten der Wohnung kurz gegenüberliegend. So entsteht ein Luftstrom und die Innenluft wird schneller ausgetauscht als mit einem gekippten Fenster. Lüfte zusätzlich nach einem regnerischen Spaziergang, während des Trocknens von Textilien und nach der Reinigung des Körbchens oder Bodens. Halte Lüftungsgitter frei und vermeide, dass nasse Sachen in einem geschlossenen Raum liegen bleiben. Lüften hilft, entfernt aber keine Geruchsquelle, die tief in einem Sofa, Teppich oder Hundebett steckt. Kombiniere frische Luft daher immer mit Reinigung und gutem Trocknen. 8. Behandle Unfälle schnell und materialgerecht Bei Welpen, älteren Hunden oder Tieren mit gesundheitlichen Problemen kann ein Unfall passieren. Entferne Feuchtigkeit so schnell wie möglich und behandle die Stelle mit einer Reinigungsmethode, die für die Oberfläche geeignet ist. Reinige einen Holzboden, Naturstein, Teppich oder ein Stoffsofa nicht automatisch mit demselben Mittel. Tupfe Flüssigkeit auf, anstatt sie tiefer in die Fasern einzureiben. Reinige anschließend gemäß den Pflegeanweisungen und sorge dafür, dass auch die untere Schicht vollständig trocknen kann. Bleibt der Geruch immer wieder zurück, kann sich noch Feuchtigkeit oder organisches Material in einer Fuge, Teppichrückseite oder Möbelfüllung befinden. Verwende Haushaltsmittel wie Essig oder Natron nicht, ohne vorher zu prüfen, ob sie für das Material geeignet sind. Teste ein neues Mittel immer an einer kleinen, unauffälligen Stelle und mische niemals verschiedene Reinigungsprodukte einfach miteinander. 9. Pflege Fell, Ohren und Maul deines Hundes Eine feste Pflegeroutine hilft zu verhindern, dass sich Schmutz und lose Haare im Haus verteilen. Bürste das Fell auf eine Weise, die zur Rasse passt, und reinige schmutzige Pfoten nach dem Spaziergang. Wasche deinen Hund nicht öfter als nötig und verwende nur Pflegeprodukte, die für Hunde bestimmt sind. Überprüfe auch Ohren, Hautfalten und das Gebiss. Ein starker Geruch aus den Ohren oder dem Maul kann mehr sein als ein normales Pflegeproblem. Kontaktiere einen Tierarzt, wenn sich der Geruch plötzlich ändert, dauerhaft stark bleibt oder mit Juckreiz, Rötung, Schmerzen oder anderem abweichendem Verhalten einhergeht. 10. Unterstütze ein sauberes Haus mit einem passenden Geruchsentferner Du hast die Ursache behoben, Materialien gereinigt und die Wohnung gelüftet, aber es ist immer noch ein leichter Tiergeruch vorhanden? Dann kann ein Geruchsentferner eine praktische Ergänzung sein. Ein Geruchsentferner ersetzt die Reinigung nicht. Ein schmutziges oder feuchtes Hundebett gibt Geruch ab, solange die Ursache vorhanden ist. Das beste Ergebnis erzielt man, wenn man Ursachenbekämpfung, regelmäßige Pflege, Lüftung und kontinuierliche Geruchsunterstützung kombiniert. Achte bei deiner Wahl auf die Größe des Raumes, die gewünschte Geruchsintensität und ob du lieber einen dezenten frischen Duft oder eine neutralere Lösung verwendest. Auf der Seite zum Thema Tiergeruch aus dem Haus entfernen erfährst du, welche GeurFris-Lösungen für Haushalte mit Hunden und Katzen erhältlich sind. Eine einfache Routine zur Vorbeugung von Hundegeruch Du musst nicht jeden Tag das ganze Haus gründlich reinigen. Eine kurze Planung erleichtert es, Hundegeruch unter Kontrolle zu halten: Täglich: Lüfte, trockne nasse Pfoten und beseitige Essensreste oder Unfälle sofort. Mehrmals pro Woche: Sauge bevorzugte Geh- und Liegeplätze und überprüfe den Futterplatz. Wöchentlich: Wasche gebrauchte Decken und reinige Spielzeug, Futternäpfe und Accessoires. Regelmäßig: Reinige Körbchenbezüge, Sofas, Teppiche und Vorhänge gemäß dem Pflegeetikett. Periodisch: Überprüfe schwer zugängliche Stellen und beurteile, ob Körbchenfüllungen oder stark abgenutzte Materialien ersetzt werden müssen. Hundegeruch überdecken ist nicht dasselbe wie entfernen Ein starkes Spray, eine Duftkerze oder ein Raumparfüm kann den Hundegeruch vorübergehend weniger auffällig machen. Wenn jedoch Haare, Hautfett, Schmutz oder Feuchtigkeit noch vorhanden sind, kehrt der ursprüngliche Geruch zurück, sobald das hinzugefügte Parfüm nachlässt. Manchmal vermischen sich beide Gerüche sogar, wodurch der Raum schwerer riecht. Arbeite daher immer in der richtigen Reihenfolge: zuerst die Quelle finden, dann reinigen und trocknen, anschließend lüften und erst danach das frische Geruchserlebnis erhalten. Dieser Ansatz erfordert vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit, führt aber zu einem viel nachhaltigeren Ergebnis, als immer wieder Parfüm hinzuzufügen. Was ist der Unterschied zwischen Hunde- und Katzengeruch? Bei Hunden spielen oft ein feuchtes Fell, Hautfette, Haare, Speichel und stoffliche Liegeplätze eine wichtige Rolle. Bei Katzen liegt die Ursache häufiger rund um das Katzenklo, Urinflecken und gebrauchte Körbchen oder Decken. Die Basis bleibt die gleiche, aber die Hauptgeruchsquelle und Reinigungsmethode können sich unterscheiden. Hast du neben einem Hund auch eine oder mehrere Katzen? Dann schaue dir die separaten Informationen zur Katzenentfernung an. So kannst du jede Geruchsquelle gezielt angehen, anstatt die ganze Wohnung auf dieselbe Weise zu behandeln. Häufig gestellte Fragen zum Entfernen von Hundegeruch Warum riecht mein Haus immer noch nach Hund, nachdem ich sauber gemacht habe? Oft steckt der Geruch noch im Hundebett, Sofa, Teppichen, Vorhängen oder schwer zugänglichen Ecken. Überprüfe auch feuchte Handtücher, Halsbänder, Geschirre und die Innenfüllung des Körbchens. Wie oft sollte ich das Hundebett waschen? Das hängt vom Hund, der Jahreszeit und dem Material ab. Überprüfe lose Decken wöchentlich und wasche Bezüge gemäß dem Pflegeetikett. Lasse alle Teile vollständig trocknen, bevor du sie wieder einsetzt. Hilft alleiniges Lüften gegen Hundegebuch? Lüften reduziert Feuchtigkeit und Geruchspartikel in der Luft, entfernt aber keinen Schmutz oder Geruch, der in Textilien und Möbeln fest sitzt. Kombiniere Lüften daher mit Ursachenbekämpfung und Reinigung. Kann ich Natron auf mein Sofa oder meinen Teppich verwenden? Natron kann bei einigen trockenen Materialien helfen, Gerüche aufzunehmen, ist aber nicht für jede Oberfläche geeignet und beseitigt die Ursache nicht immer. Überprüfe die Pflegehinweise und teste es zuerst an einer unauffälligen Stelle. Wann sollte ich mit meinem Hund zum Tierarzt? Kontaktiere einen Tierarzt, wenn sich der Körpergeruch plötzlich ändert, außergewöhnlich stark ist oder mit Hautproblemen, Ohrproblemen, Mundgeruch, Schmerzen oder anderem abweichendem Verhalten einhergeht. Ein frisches Zuhause beginnt mit einer sauberen Basis Hundegeruch lässt sich am besten mit einer Kombination aus kleinen, wiederkehrenden Maßnahmen entfernen. Trockne deinen Hund nach nassem Wetter gut ab, wasche Körbchen und Decken regelmäßig, reinige weiche Materialien und lüfte täglich. Damit verhinderst du, dass sich Gerüche immer weiter im Haus ausbreiten. Bleibt nach dem Putzen trotzdem ein leichter Tiergeruch vorhanden? Dann verwende einen passenden Geruchsentferner als Unterstützung der sauberen Basis. So hältst du das Haus angenehm für dich, deine Besucher und dein Haustier. Welche Lösung passt zu deinem Zuhause? Entdecke die GeurFris-Lösungen für Hundegeruch und andere Haustiergerüche. Entdecke Lösungen gegen Hundegeruch → Von Claudia von GeurFris